Lexikon der Naturheilkunde


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A

  • Aromatherapie - Behandlung mit Aroma oder Duft ; in der Praxis mit ätherischen Ölen. Die Substanzen wirken auf den Körper und auf das Gemüt und können das Immunsystem unterstützen. Die wohltuende Wirkung der ätherischen Öle kann sich gut bei einer Massage, einer Inhalation, einer Schönheitspflege oder einem Bad entfalten.
  • Augenbewegungstechnik - EMDR-Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Angeleitete Augenbewegungen helfen zur Synchronisation beiden Gehirnhälften und zur Integration der mit Trauma oder Angst verbundenen Emotionen und Empfindungen. Ziel der Behandlung ist, dass sich der Patient danach an die vorherige Angst-oder Traumasituation ohne begleitende negativen Gefühle erinnern kann.
  • Aurikulotherapie – siehe Reflexzonentherapie am Ohr

 

B

  • Bach-Blütentherapie - mit 38 Konzentraten aus wild wachsenden Blumen und Bäumen; entwickelt vom englischen Arzt Edward Bach (1886-1936). Er unterschied 38 verschiedene Seelenzustände, denen die Essenzen mit ihrer Schwingungskraft entsprechen. Während der Behandlung kann der Patient seine Verhaltensmuster erkennen, sich bewusst machen und in positive Muster umwandeln. Notfalltropfen kann man auch nach körperlichen Verletzungen benutzen.

 

C

  • Cranium - Schädel
  • Craniosacraltherapie - ist ein Bestanndteil der Osteopathie. Im Vordergrund steht die Behandlung des zentralen Nervensystems, der Schädelknochen, Schädelnähte, Hirn-und Rückenmarksmembranen, des Liquorsystems und des Sacrums. Der Therapeut spürt die rhythmische Pulsation des Cranio-sacralen Rhythmus und arbeitet damit. Er hat die Aufgabe die Blockaden und Unregelmäßigkeiten aufzuspüren und dem System Impulse zu geben, die dem Patienten zur Balance verhelfen.

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D

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E

  • Ernährung - spielt bei der Genesung und Gesunderhaltung eine große Rolle. Es ist wichtig, dass wir den Körperzellen einen Treibstoff von guter Qualität zuführen, in dem alle Bausteine erhalten sind, die der Körper zur Funktion und Regeneration braucht und wenig Stoffe, die die Zellen belasten.
  • Ernährungsbedingte Krankheiten - Stoffwechselbedingtes Diabetes mellitus II., Adipositas (Fettsucht), Gicht. Ernährung spielt eine Rolle bei Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleber, Struma, Allergien, Rheuma, Osteoporose, Hypovitaminosen, usw...

 

F

  • Farbbrillen – werden in der Psychosomatischen Balance benutzt, z.B. bei der Traumaverarbeitung, bei psychosomatischen Problemen, bei Lernblockaden, bei einer Schmerztherapie, einer Immunsystemunterstützung, einem emotionalem Ausgleich ... Die Farben und das Licht haben auch durch die Augen Einfluss auf unser Körper und Bewustsein, weil von der Netzhaut des Auges eine direkte Nervenbahn zum Hypothalamus im Gehirn führt. Der Hypothalamus hat die oberste Kontrollfunktion über unser autonomes Nerven- und Hormonsystem und hat eine Verbindung mit unserem Emotionszentrum, dem Limbischen System.
  • Fussreflexzonenmassage – siehe Reflexzonenmassage am Fuss

 

G

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H

 

I

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J

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K

  • Klopfakupressurtechnik – mit einer Klopftechnik werden nacheinander alle Akupunkturbahnen behandelt und damit das energetische System harmonisiert. Diese Technik benutzt man bei einer Mentalfeld Therapie (MFT), die bei einigen Ängsten, Phobien, chronischen Schmerzzuständen, Mangel an Vitalität, usw. oft erfolgreich eingesetzt wird. Diese Technik ist auch Teil der Psychokinesiologie.

 

L

  • Liquor – Flüssigkeit, die sich im Rückenmarkkanal und im Gehirn befindet und dem Schutz und der Ernährung dieser Organe dient.

 

M

  • Muskel-Energie-Technik – Behandlung von Dysfunktionen der Gelenke der Wirbelsäule und anderer Gelenke. Die Gelenke werden in bestimmte Positionen eingestellt und der Patient macht isometrische Anspannungen gegen die Kraft des Therapeuten, nach seiner Anleitung. Danach folgt eine Entspannungsphase, neue Einstellung, wieder isometrische Anspannung und Entspannung. Ziel der Behandlung ist es, die Bewegungsblockade und die Schmerzen zu vermindern und größere Bewegungsmöglichkeit für die Gelenke zu schaffen.

 

N

  • Notfalltropfen – von Dr.Bach zusammengestellte Bachblüten-Mischung, die man nach einem seelischen oder körperlichen Trauma zur Milderung der Beschwerden benutzen kann. Als fertiges Präparat in Tropfen oder Salbenform bestehen sie aus den Blüten Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Betlehem. Die Tropfen bewirken einen Ausgleich im psychoenergetischem System und mildern die Schockreaktion in ganzen Organismus.

 

O

  • Osteopathie – ein System zur Behandlung von Störungen der Gewebefunktion, begründet vom amerikanischen Arzt A.T. Still. Seine Prinzipien waren:
    • Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele - bestimmte Fehlfunktionen können auch auf entferntes Gewebe Auswirkungen haben (z.B. kann sich eine Störung in der Leber auf die Funktion der rechten Schulter auswirken und dort Schmerzen versursachen). Bei der Suche nach der Ursache des Leidens werden viele Einflussfaktoren berücksichtigt – Ernährung, Bewegung, Lebensumstände ...
    • Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte und Eigenregulationsmechanismen - ein Organismus versucht sich den äußeren und inneren Umständen anzupassen und entwickelt bis zu einem bestimmtem Maß Kompensationsmechanismen und versucht sich zu regenerieren.
    • Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig auf allen Ebenen - die Struktur eines Gewebes bestimmt seine Funktion und die gute Funktion bestimmt den Gewebeaufbau und die Regeneration. Eine gestörte Funktion führt zu Strukturveränderungen (z.B. Arthrose). Eine gestörte Struktur führt zur Einschränkung der Gewebefunktion ( z.B. Minderdurchblutung).
    • Das Gesetz der Arterie - der ungestörte Fluss der Gewebeflüssigkeiten in den Arterien, Kapillaren, Venen, Lymphgefäßen und zerebrospinalen Strukturen ist wichtig für die Versorgung mit Nährstoffen, Sauerstoff, Hormonen, Enzymen und Neurotransmittern. Ebenso ist der gute Gefäßfluss notwendig für den Abtransport der Stoffwechselprodukten und zur Ausscheidung bestimmter Stoffe. Versorgung und Abtransport sind von großer Bedeutung für die intakte Funktion jedes Gewebes.
    Mit der gründlichen Anamnese und Untersuchung versucht der Therapeut die Ursachen der Krankheit und der Gewebeblockaden zu finden. Bei der sanften manuellen Behandlung arbeitet er mit den Faszientechniken sowie mit den parietalen (Muskel-Skelett),viszeralen (Bauch und Brustkorborgane) und Cranio-sacralen Techniken. Ziel der Behandlung ist die Linderung der Schmerzen, eine Verbesserung der Organ-und Gewebefunktion und die Unterstützung der Selbstheilungskräfte.

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P

  • Phytotherapie - Behandlung mit Heilkräutern.
  • Psychosomatik – Wechselbeziehung zwischen Geist, Seele, Körper und der Umwelt. Wenn die individuellen Anpassungsmechanismen des Organismus versagen, kann eine Krankheit entstehen. Psychische Vorgänge lösen Veränderungen im Körper ( Soma ) aus und umgekehrt. Z.B. kann Stress zum Durchfall oder schwacher Immunität führen oder eine Schilddrüsenüberfunktion kann Nervosität und Gereiztheit verursachen. Deshalb ist es sinnvoll sowohl Köper als auch Seele bei einer Therapie zu unterstützen, wenn man tiefergehende Verbesserungen erreichen möchte.

 

Q

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R

  • Reflexzonenmassage am Fuss - Massage der Reflexzonen auf den Füssen, die direkte (Hauptzonen) oder indirekte Beziehung (Hintergrundzonen) zu den erkrankten Organen haben. Am Fuss werden alle Organe in verkleinertem Maßstab wie auf einem Bildschirm reflektiert. Die Therapie hat ihre Wurzeln im Wissen der Urbevölkerung von Amerika und China. Dr. Fitzgerald formte es in eine zeitgemässe Form. In Deutschland wurde die Fussreflexzonenmassage von Hanne Marquardt weiter entwickelt.
  • Reflexzonentherapie am Ohr – Auf den Ohrmuscheln kann man sich alle Organe des Menschens wie auf einem Display abgebildet vorstellen, in der Lage eines Embryos mit dem Kopf nach unten. Im Gebiet des Ohrläppchens befindet sich somit die Kopfzone. Das System der Aurikulotherapie (Ohrzonentherapie) wurde in den 50er Jahren in Frankreich von Dr. Nogier entwickelt. Die Projektionszonen kann man außer mit Nadeln auch mit einem Rotlichtlaser oder mit einer Massage behandeln.

 

S - Y

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Z

  • Zerebrospinale Strukturen – Strukturen des Gehirns und des Rückenmarks